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GABA -Tee

GABA-Tee weist einen hohen Gehalt an Gamma-Aminobuttersäure auf. Eine natürliche Aminosäure, die für ihre beruhigende Wirkung auf das Nervensystem bekannt ist. Es gibt den Gabalong-Tee, der ein Oolong ist und sich durch seinen vollmundigen Geschmack und häufig fruchtigen Aromen auszeichnet. Gabaron hingegen ist ein Grüner Tee und besitzt häufig eine höheren Gehalt an GABA als ein Oolong.

Die Geschichte


Im Jahre 1984 entdeckte Prof. Tsushida am japanischen National Institute of Advanced Food Research eine Besonderheit: Kommen die Teeblätter nach der Ernte für einige Stunden mit Stickstoff in Berührung, bzw. welken sie ohne Sauerstoff, so reichern sie sich mit einer großen Menge der speziellen Aminosäure GABA an – und zwar bis um das 50-fache. GABA kommt auf natürliche Weise im Teeblatt vor, wobei der Gehalt der γ-Aminobuttersäure bei 8 bis 39 mg je 100 g trockene Teeblätter liegt. Bei GABA-Tees sind es hingegen 250 mg bis ca. 350 mg je 100 g trockene Blätter.  1987 wurde dann der erste GABA-Tee im japanischen Markt eingeführt. Um einen wohlschmeckenden GABA-Tee zu erhalten, ist bei der Herstellung spezielles Know-How und sehr viel Erfahrung erforderlich - schnell schmeckt der Tee ansonsten unangenehm sauer und weist einen strengen Geruch auf. 

Herstellung
Herstellung
Nach der Ernte und der Lagerung der Teepflanzen werden diese unter Ausschluss von Sauerstoff mit Stickstoff angereichert, wodurch ein hoher Gaba-Gehalt entsteht. Durch Dämpfen oder Rösten wird eine Oxidation bzw. Fermentation verhindert. Mit speziellen Maschinen werden sie dann getrocknet, um sie länger haltbar zu machen. 

Geschmack und Zubereitung

GABA-Tee bietet ein einzigartiges Geschmacksprofil, das von vielen Teeliebhabern geschätzt wird.
Der Tee hat eine angenehme Fülle und Tiefe. Zu beachten ist, dass sich unterschiedliche GABA Tees in ihrem Geschmack aufgrund unterschiedlicher Herstellung, Anbaugebiet und der geernteten Teepflanze unterscheiden.
Beim Genuss von GABA-Tee können daher verschiedene Aromen und Geschmacksnoten wahrgenommen werden. Häufig werden fruchtige Nuancen wie reife Pfirsiche, süße Äpfel oder exotische Früchte beschrieben. Der Tee kann auch eine butterige, blumige, leicht nussige oder honigartige Note haben. Der Nachgeschmack von GABA-Tee kann ebenfalls je nach Sorte und individuellem Geschmacksempfinden variieren. Häufig wird ein langanhaltender, süßlicher Nachgeschmack festgestellt, bei einigen Teesorten begleitet von einer leicht herben Note.

Die Zubereitung von GABA-Tee umfasst einige einfache Schritte, um den vollen Geschmack und die Vorteile des Tees zu genießen. Zunächst wird die gewünschte Menge Wasser zum Kochen gebracht und anschließend für einige Minuten abgekühlt, bis es eine Temperatur von etwa 70 bis 80 °C erreicht.
Währenddessen wird eine Teekanne oder Tasse mit kochendem Wasser erhitzt, um sie vorzuwärmen. Sobald sie warm ist, wird das Wasser abgegossen. Danach werden die Teeblätter entweder direkt in die Teekanne oder Tasse gegeben oder in ein Teesieb gefüllt.
Das vorbereitete heiße Wasser mit einer Temperatur von etwa 70-80 °C wird dann über die Teeblätter gegossen. Die Teekanne oder Tasse muss nun abgedeckt werden, um den Tee während der Ziehzeit zu bewahren. Bei Verwendung einer Tasse kann eine kleine Untertasse als Abdeckung dienen. Der Tee soll jetzt für eine individuelle Zeit von 2 bis 3 Minuten ziehen.  
 

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